Kompass für die digitale Zukunft

Brandenburgs Digitalisierungsstrategie steht. Das Kabinett verabschiedete gestern, 11. Dezember 2018, die entsprechende Vorlage der Staatskanzlei nach einem umfassenden Meinungsbildungs- und Beteiligungsprozess.

Brandenburgs Digitalisierungsstrategie steht. Das Kabinett verabschiedete gestern, 11. Dezember 2018, die entsprechende Vorlage der Staatskanzlei nach einem umfassenden Meinungsbildungs- und Beteiligungsprozess. Mit einer zehn Thesen umfassenden politischen Vision, einer Digitalen Agenda mit sieben Handlungsfeldern und 200 konkreten Maßnahmen zeigt die Landesregierung einen Weg in die digitale Zukunft des Landes auf. Mitglieder des von Ministerpräsident Dietmar Woidke eingesetzten Digitalbeirats würdigten den umfassenden Strategieprozess. Die Strategie wird jetzt dem Landtag zugeleitet und dort diskutiert.
Die Digitalisierungsstrategie enthält rund 200 kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen in allen Politikbereichen, die teilweise schon gestartet wurden. In den kommenden Jahren werden mindestens 450 Millionen Euro in die Digitalisierung investiert. Dies zeigt nach Worten von Digitalkoordinator Staatssekretär Thomas Kralinski, „dass die Landesregierung den Gestaltungsauftrag für die digitale Zukunft sehr ernst nimmt“.

Im Vordergrund stehen konkrete Erleichterungen durch die Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Unternehmen. Dabei geht es insbesondere um die Digitalisierung aller Verwaltungsdienstleistungen bis 2022. Konkrete Beispiele sind die Beantragung von Kfz-Kennzeichen, Genehmigungsverfahren oder das ElterngeldDigital, der Aufbau einer landesweiten Schul-Cloud, smarte und digitalisierte Mobilitätsangebote und autonom fahrende Busse und auch ein digitalisiertes Wolfs-Monitoring. Zur Umsetzung von Digitalprojekten und zur Beratung von Kommunen wird derzeit die Digitalagentur aufgebaut. Quelle: Digitales Brandenburg

Weiter Informationen unter Digitale Zukunft Brandenburg

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